2016: "Spiele fördern die Verständigung"/ Игры поддерживают взаимопонимание PDF Печать E-mail

14-15 октября в г. Райнфельден (Баден-Вюрттемберг) при поддержке фонда «Рефлекс» и Народного университета г. Райнфельдена (VHS) прошли мастер-классы и круглый стол «Игры поддерживают взаимопонимание» (Spiele fördern die Verständigung), посвященные вопросам сохранения этнолингвокультур мигрантов и переселенцев и упрочения взаимопонимания между коренным населением и мигрантами, активизации интеграционных процессов.

Ключевые позиции в раскрытии данной темы занимали вопросы:

- специфика билингвального образования (инклюзия и иммерсия как подходы к развитию нового поколения дву- и многоязычных детей и подростков)

- образовательные проблемы и ресурсы стран пребывания и стран исхода

- диалог культур как основа коммуникативного освоения и усвоения русского языка как одного из родных, неродного и иностранного и др.

Основой мастер-классов стала демонстрация инновационного игрового комплекса «Игротека «Дети мира»» на русском, немецком и английском языках. Учитывая ее модульный характер (подстраиваемость под любую целевую аудиторию с учетом ее целеполагания и возрастных особенностей, уровня владения изучаемой этнолингвокультурой и др. параметров), игротека «Дети мира» является не инструментом, а мобильной образовательной технологией, позволяющей расширять образовательное пространство, проводить обучение в диалоге культур, выходить за рамки учебной аудитории в разновозрастное и поликультурное сообщество.

В мастер-классах на русском (14.10, 17:00-21:30) и немецком (15.10, 17:00-21:30) языках и в круглом столе для педагогов и родителей ОЦ «Росинка» приняли участие более 60 человек. Все участники получили по окончании мастер-классов сертификат VHS и организаторов мероприятия ОЦ "Росинка", ОЦ "ИКаРуС", ЕИ КФУ и фонда "Рефлекс".

Жаль, что среди слушателей практически не было германских педагогов и социальных работников, занимающихся вопросами интеграции мигрантов, несмотря на явную проблематичность понимания ими данного процесса и специфики этнолингвокультур их подопечных.

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PROJEKT „SPIELE FÖRDERN VERSTÄNDIGUNG“

Im Laufe praktischer Arbeit mit den MigrantInnen (als e.V.), mit den Schüler und v.a. mit den Studierenden (15 Jahre als Universität-Dozentin in Deutschland), mit ErzieherInnen und Lehrenden an den Schulen (im Rahmen des BILIUM-Projektes und regulärer Beratungen in den Fragen der interkultureller Arbeit in der Bildung, auch für den Landtag NRW); sowie während der wissenschaftlichen Forschungen (als Mitglieder des internationalen methodischen Rates für die Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kommunikation und des internationalen Netzwerklaboratoriums „Innovative Technologien auf dem Gebiet der interkulturellen Bildung“/DE,CZ,KZ,RU), - haben wir festgestellt, dass die meisten Missverständnisse in der interkulturellen Kommunikation (im Weiterem - IKK) auf 2 Fragen basieren: 1) Sind die TN der IKK mit den kulturell bedingten Besonderheiten des Gegenübers vertraut bzw. daran interessiert diese kennen zu lernen? 2) Sind die TN darin „eingeübt“ – dem „Anderen“ aktiv zuzuhören bzw. sind sie auf das „Miteinander“ oder auf das „Gegeneinander“ in der Interaktion heraus (suchen sie z.B. die Gemeinsamkeiten oder die Unterschiede, das Positive oder das Fehlerhafte usw.)? Die Antwort auf diese Fragen prägt die Zukunft der interkulturellen Zusammenarbeit in ein sich globalisierenden Deutschland.

Deshalb haben wir nach den Lösungen gesucht, die für alle Beteiligten mit unterschiedlichen ethokulturellen und sprachlichen Voraussetzungen, im Kinder- sowie im Erwachsenen-Alter annehmbar wären und in einer 5-jährigen Arbeit die Spiele „Kinder der Welt“ entwickelt. Im Rahmen des BW-Vorhabens wurden diese Spiele an die Zielgruppen in BW angepasst (auch sprachlich) und während der unentgeltlichen Schulungen für unterschiedliche Zielgruppen in BW zur Verfügung gestellt, damit die Geschulten es später als Anwender und als Multiplikatoren (durch Handuots ermöglicht) diese innovativen Technologien in der Praxis für ihre Schützlinge umsetzen.

Jede Schulung (für die Eltern, Ehrenamtliche und e.V.; sowie für die Lehrkräfte, öff. Dienst und Schüler) wurde Zielgruppen gerecht durchgeführt und hat jeweils ca. 4 1/2 Stunden dauern. Sie umfasste folgende Inhalte: Was bedeutet Migration in ihrer Vielfalt (Asyl, Flucht, berufliche, Reemigration usw.) und welche gesellschaftlichen und persönlichen Folgen hat sie für alle Betroffenen (inkl. der empfangenden Gesellschaft)? Wodurch unterscheiden sich die Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund? Warum ist es richtig von der gegenseitigen Integration zu sprechen und wie diese am besten in der Bildung verlaufen kann (aktive Beteiligung der Familien und der Diaspora)? Wie kann man spielerisch die interkulturelle Kommunikation und gleichzeitig die sprachliche und kulturelle, sowie Allgemeinbildung der Migranten und der Landesbevölkerung fördern?

Die Spiele „Kinder der Welt“ wurden mit allen Beteiligten in den der Zielgruppe entsprechenden Modulen (zw. 6 und 14 Module pro Spiel vorhanden) gespielt.

Am Ende jeder Schulung zum Zweck der Monitoring und der Evaluation des Vorhabens haben wir die TN schriftlich zur Qualität der Schulung im Ganzen und der Spielen anonym schriftlich befragt.

Wir sehen folgende Ziele der Schulungen als erreicht (leider namen nur sehr wenige deutsche Muttersprachler an den Schulungen teil, obwohl die interkulturelle Probleme genau zwischen den deutschen Mitarbeiter und Migranten öffters, als unter den Migranten selbst zu beklagen sind):

 

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-demokratische Handlungskompetenz zu stärken (in dem man die interkulturelle Kompetenz als die Grundlage für demokratische Denk- und Handlungsweise erklärt und fördert)

-Vorurteile gegen Minderheiten abzubauen und die Zusammenarbeit und das gegenseitige Verständnis von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen (ethnisch, sozial, religiös) zu ermöglichen (in dem man das Positive an anderen, aber nicht „fremden“ Denk- und Sichtweisen auf die „eindeutigen Gegebenheiten des Daseins“ aufdeckt und den gegenseitigen Zugang zu denen für die Einheimische und Migranten ermöglicht)

-Integrierende Ansätze umzusetzen (alle relevanten Akteure waren bei dem Erstellen der interkulturellen Spiele, sowie sind an den Schulungen und bei späteren Einsätzen der Spiele in der Praxis aktiv beteiligt – s. die Zielgruppen)

- Entwicklung innovativer praxisbezogener Bildungsstrategien durch das Vorbild fördern (die Bildung in der sich immer weiter globalisierenden Welt kann und darf in ihrer Ansatzweise und an ihren Entwickler nicht lokal bleiben; die Integration sollte auch den Einstieg in die Lehrwerke und in den regulären Unterricht gewährt bekommen – durch den Einsatz der von den Wissenschaftlern aus den Migranten-Kreisen entwickelten Inhalte)

- Sprach- und kulturfördernde Massnahmen (z.B. Sprachunterricht und Nachhilfestunden für Migranten und Asylanten) mit dem innovativen didaktischen Material unterstützen.

Für die tatkräftige Unterstützung des Vorhabens bedanken wir uns bei VHS Rheinfelden, Rosinka e.V., Zeitschrift "Resonanz".